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SQL Server – Best Practices für das Datenbankdesign

SQL Server – mit dem richtigen Datenbankdesign zum Ziel

Das Entwerfen einer Datenbank ist einer der wichtigsten Schritte beim Erstellen skalierbarer und leistungsstarker Anwendungen. Datenbankadministratoren (DBAs) müssen beim Entwerfen ihrer Datenbanken mehrere Best Practices berücksichtigen, da ein unsachgemäßes Design zu Leistungseinbußen und sogar zu Datenverlust führen kann. Datenbankmanagementsysteme wie Microsoft SQL Server stellen die ideale Softwaregrundlage dar, entfalten jedoch erst mit dem richtigen Datenbankdesign die volle Wirkung und Leistung.

Was Sie bei dem Erstellen von Datenbanken berücksichtigen sollten, erfahren Sie in diesem Blogbeitrag.

Überlegungen zum Datenbankdesign

In erster Linie müssen Administratoren ihre Daten genau verstehen. Mit welchen Daten wird gearbeitet und wie sind sie aufgebaut? Welche Beziehungen bestehen zwischen den verschiedenen Informationen?

Darüber hinaus ist es wichtig zu verstehen, wie Interessengruppen die Datenbank verwenden werden. Werden die Daten beispielsweise hauptsächlich zur Datenanalyse oder zur Speicherung von Transaktionsdaten verwendet? Muss die Datenbank Echtzeit-Lesen und -Schreiben unterstützen? In der heutigen Digital-First-Geschäftsumgebung verwenden viele Organisationen Daten als Teil ihrer Business-Intelligence-Erfassung, für Prognosen und um Geschäftsentscheidungen in Echtzeit zu treffen.

Diese Überlegungen stellen sicher, dass das Datenbankdesign auf einer guten Grundlage aufbaut.

Kernprinzipien eines guten Datenbankdesigns

Es gibt vier Kernprinzipien, die bei dem Datenbankdesign berücksichtigt werden sollten. Genauigkeit ist der erste wichtige Aspekt und entscheidend für die Aufrechterhaltung der Integrität von Daten. Ungenaue Daten können zu falschen Schlussfolgerungen führen und Zeit sowie Ressourcen verschwenden. Um Genauigkeit zu gewährleisten, müssen Benutzer Daten korrekt und konsistent eingeben. Die Daten sollten auch regelmäßig überprüft werden, um eventuell eingeführte Fehler zu identifizieren.

Barrierefreiheit ist unerlässlich, um sicherzustellen, dass Daten schnell und einfach abrufbar sind. Benutzer sollten in der Lage sein, die benötigten Informationen ohne Schwierigkeiten zu finden. Um dies zu erreichen, müssen Daten gut organisiert und logisch gespeichert werden. Datenbankadministratoren können helfen, die Zugänglichkeit zu verbessern, indem sie klare und prägnante Indizes erstellen und die Datenbankstruktur dokumentieren.

Die Minimierung von Redundanz ist entscheidend, um Speicherkosten zu senken und Fehler zu vermeiden. Doppelte Kopien von Daten verschwenden Speicherplatz und können zu Ungenauigkeiten führen, wenn sie nicht korrekt synchronisiert werden. Beim Entwerfen einer Datenbank sollten DBAs vermeiden, Daten unnötig zu duplizieren.

Es ist wichtig, eine Datenbank zu entwerfen, die den Bedürfnissen der Benutzer entspricht. Datenbankadministratoren sollten sich mit Benutzern beraten, um die jeweiligen Bedürfnisse und Erwartungen zu verstehen. Mit Lösungen wie Microsoft SQL Server können die Bedürfnisse von Benutzern besonders effizient und zielorientiert umgesetzt werden.

Best Practices für das Datenbankdesign

Das Entwerfen einer Datenbank, ohne vorher die Ziele zu definieren, kann zu gravierenden Problemen führen. Wenn Sie sich nicht mit allen Beteiligten wie Projektmanagern, Power-Usern und Entwicklern beraten, riskieren Sie, wichtige Informationen zu verpassen, die Ihnen bei Ihren Entwurfsentscheidungen helfen könnten. Beispielsweise wissen Sie möglicherweise nicht, wie viele Daten gespeichert werden müssen oder wie Benutzer darauf zugreifen. Nehmen Sie sich daher zu Beginn die Zeit, die Ziele genauer zu betrachten und zu beschreiben.

In der Welt des Datenbankdesigns wird das Prinzip „Keep it simple“ oft als Best Practice genannt. Die Idee ist, dass eine komplexe Datenbank schwieriger zu warten und fehleranfälliger ist als eine einfachere. Dies gilt insbesondere bei Änderungen an der Datenbankstruktur. Bei einer komplexen Datenbank kann es schwierig sein, zu verstehen, wie alle Teile zusammenarbeiten. Notwendige Änderungen können eher zu unbeabsichtigten Fehlern führen. Eine einfachere Datenbank ist oft effizienter, da weniger Komponenten verarbeitet werden müssen, um Daten abzurufen.

Best Practices für das Datenbankdesign sehen vor, dass möglichst frühzeitig der Datenbanktyp ausgewählt werden sollte. Die beiden Hauptoptionen sind SQL und NoSQL. Zahlreiche Unternehmen setzen auf SQL und das Datenbankmanagementsystem Microsoft SQL Server.

Eine Datenbank ist ein wichtiges Werkzeug für jede Organisation, daher ist es wichtig, sie so zu gestalten, dass sie für diejenigen, die sie benötigen, klar und einfach zu verwenden ist. Das bedeutet, transparente Strukturen aufzubauen und einheitliche Namenskonventionen zu verwenden.

Security by Design ist eine bewährte Methode für das Datenbankdesign. Datenbankadministratoren sollten bereits zu Beginn des Designprozesses an die Datensicherheit denken. Indem sie die Sicherheit von Anfang an berücksichtigen, können sie potenzielle Schwachstellen vermeiden und sicherstellen, dass die Datenbank sicher ist. Es geht darum, potenzielle Bedrohungen zu identifizieren und Gegenmaßnahmen wie Verschlüsselung zum Schutz der Daten zu implementieren. Die Einrichtung einer Zugriffskontrolle und die Einschränkung von Administratorrechten sind ebenfalls notwendige Maßnahmen.

Beim Design einer Datenbank ist es wichtig, die Einhaltung verschiedener Datenschutzgesetze zu berücksichtigen. Daten sind stark reguliert, und eine Organisation muss zahlreiche lokale und internationale Gesetze berücksichtigen. Zu den rechtsgebietsspezifischen Gesetzen und Vorschriften gehört die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Die Datenbank sollte so gestaltet sein, dass sie mit allen relevanten Gesetzen und Vorschriften im Einklang steht.

Die Dokumentation ist ein integraler Bestandteil des Datenbankdesigns. Es trägt dazu bei, dass das Design klar und verständlich ist, und kann eine wertvolle Referenz für zukünftige Änderungen sein. Die Dokumentation kann jedoch mühsam und zeitaufwendig sein, weshalb sich viele Datenbankadministratoren (DBAs) davor scheuen. Nichtsdestotrotz ist es wichtig, eine angemessene Dokumentation in jedes Datenbankdesign aufzunehmen. Das Dokument sollte eine Beschreibung des Datenmodells, der Tabellen und Spalten, der Beziehungen zwischen Tabellen und andere relevante Informationen enthalten. Es ist von erheblichem Vorteil, diese Dokumentation auf dem neuesten Stand zu halten, wenn sich das Datenbankdesign weiterentwickelt.

Verwenden Sie im Idealfall einen separaten Server für die Datenbank. Dadurch werden Rechenressourcen frei, da der Datenbankserver für diesen Zweck dediziert und entsprechend konfiguriert werden kann. Es erhöht auch die Sicherheit, da der Datenbankserver von anderen Systemen isoliert und besser gesichert werden kann. Außerdem vereinfacht die Verwendung eines separaten Datenbankservers die Administration und Verwaltung, da alle Datenbanken an einem Ort verwaltet werden können.

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